Doktorandin in Sozialarbeit legt Hand an

Doktorandin in Sozialarbeit legt Hand an

Dienstag, November 20th, 2018


Monique kommt aus Taiwan und hat bereits bei gemeinnützigen Organisationen in Management Positionen gearbeitet. Zur Zeit schreibt sie an Ihrer Doktorarbeit in Sozialarbeit.

Nach Israel und zu ALEH ist sie durch ein Inserat gekommen, dass das israelische Ministerium für Wohlfahrt in Taiwan publiziert hatte.

Bei einem Treffen an ihrem Arbeitsort für ihren Freiwilligendienst frage ich sie, warum sie ausgerechnet nach Israel kommen wollte: „Zweitausend Jahre Zivilisation treffen hier auf Moderne. Das Land und die Menschen haben mich fasziniert.“ Für den Freiwilligendienst wurde sie vom Ministerum ALEH zugewiesen. Dies wohl, da Monique 16 Jahre lang für gemeinnützige Organisationen tätig war, darunter auch für Organisationen, die sich für Behinderte einsetzten. Monique wollte gerne mit Kindern arbeiten. Und so kam es, dass Monique ALEH vorgestellt wurde. Nun legt sie bei ALEH als Freiwillige täglich selbst Hand an.

Nach ihren ersten Eindrücken gefragt, antwortet Monique:“ich war sofort sehr beeindruckt vom Personal und den Lehrern. Ich sehe, wie viel Liebe sie den Kindern schenken und wie die Kinder mit ihnen kommunizieren. Diese Kinder verstehen, sie fühlen und sie können sich in ihrer Weise ausdrücken. Jedesmal wenn ich den Kindern zusehe, kommen mir Tränen in die Augen, denn es ist so rührend zu sehen, welch eine Lebensfreude sie haben.“

Als jemand, der viel Berufserfahrung mitbringt, fügt Monique hinzu:“Das Allererste, was mir aufgefallen ist, war, dass alles sehr sauber ist und gut riecht. Die Hygiene der Bewohner ist einwandfrei. Die meisten Leute haben ja keine Ahnung, wie wichtig und wie schwierig das ist. „

Zum Schluss frage ich Monique noch, was sie nebst der täglichen Arbeit bei ALEH gelernt hat. Monique erzählt von ihren Erfahrungen aus verschiedenen Ländern; Behinderung stand da stets mit Hilflosigkeit in Verbindung. Insbesondere die Eltern sorgten sich darüber, wer sich um die Kinder kümmern würde, wenn sie einmal alt oder sterben würden. Bei ALEH hat Monique ein anderes Bild kennengelernt. Bei ALEH hat jeder Mensch Würde und wird so akzeptiert, wie er ist. Diese Vision nimmt Monique mitsich nach Hause.