Neue Anfänge bei ALEH Negev-Nahalat Eran

Neue Anfänge bei ALEH Negev-Nahalat Eran

Auch unter gewöhnlichen Umständen können Veränderungen und Neuanfänge etwas nervenaufreibend sein. Wenn dann noch Pandemien und Behinderungen mit hineinspielen, können dieselben Veränderungen und Neuanfänge zu recht stressigen Erlebnissen werden. In ALEH Negev-Nahalat Eran stellen wir uns Herausforderungen jedoch gemeinsam und mit positiver Einstellung gegenüber. So feierte das innovative therapeutische Gärtnereiprogramm in unserem Rehabilitationsdorf zwei unterschiedliche Neuanfänge der ganz besonderen Art, und ganz ALEH feiert mit.

Chami Lifshitz, der engagierte Personalkoordinator des Programms, führte gemeinsam mit seiner Frau ihre Tochter Hodiya zur Chuppa (dt. Hochzeitsbaldachin), entgegen einem neuen Leben mit ihrem frischgebackenen Ehemann Netanel. Die Zeremonie fand im Freien statt, und so, umgeben von all dem Grün, das der Vater der Braut täglich hegt und pflegt, viel es kaum auf, dass die Feier aufgrund der Corona-Einschränkungen klein gehalten werden musste.

Nach dem offiziellen Teil kamen die engsten Familienmitglieder und Freunde zu einer festlichen Mahlzeit zusammen, und auch die Masken hielten sie nicht davon ab, den Frischverheirateten ihre Glückwünsche zu überbringen.

Den anderen Neuanfang tritt Rotem an, ein ganz tolles und begabtes Mädchen mit besonderen Bedürfnissen und einem besonderen Lächeln. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge lassen wir sie gehen, denn sie verlässt das therapeutische Gärtnereiprogramm von ALEH Negev-Nahalat Eran – um einen Job als Angestellte für Geländepflege in einer Ferienkolonie in Ashkelon anzutreten. Unser einzigartiges Programm hat Rotem die innere Stärke gegeben, an sich und die eigenen Talente zu glauben, und so diesen wichtigen Schritt in ihrem Leben und in den Arbeitsmarkt treten zu können.

Wir sind sehr stolz auf Rotem und wünschen ihr alles Gute für Ihre Zukunft.